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26. Juni 2019
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  Spanien leidet am starken Rückgang der Steuereinnahmen
 
 
 
 

Vizewirtschaftsministerin Elena Salgado gab bekannt, dass aufgrund des drastischen Rückgangs der Steuereinnahmen im Zuge der Wirtschaftskrise, die Staatsausgaben um 50.000 Millionen Euro gesenkt werden sollen.

Hauptgrund für den Einnahmeverlust ist nicht die Rezession allein. Gerade sie ist in Spanien weniger stark ausgeprägt als in anderen Ländern - wenn auch langfristiger. Die Ursachen liegen vielmehr in der Immobilienblase, die sich in den letzten Jahren durch Spekulationen aufblähte.

Spanien verließ sich auf den Immobiliensektor

Während die Reallöhne sanken, wuchs die Immobilienblase. So wurden von 1997 bis 2007 durchschnittlich fast 700.000 Wohnungen pro Jahr gebaut, doppelt so viele wie im Jahrzehnt zuvor. Dies förderte den Anstieg von Arbeitsplätzen in diesem Sektor, sowie den Gewinn der Bauunternehmen. Außerdem verdoppelte sich der Verkauf von Immobilien und ihre Preise stiegen bis zu 20 % im Jahr, was sich wiederum positiv auf die Steuereinnahmen auswirkte.

Der Immobiliensektor produzierte somit einen Überschuss von 2 - 3 % jährlich, das bedeutete Steuereinnahmen in Höhe von 20 bis 30 Mrd. Euro, die dem spanischen Staat nun fehlen. Durch die Sparmaßnahmen soll dem entgegengesteuert werden. Jedoch kann laut Expertenmeinung ein vollständiger Ausgleich des Staatshaushalts nur durch einen Boom erreicht werden.


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