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18. Februar 2019
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  EU überprüft neues Kino-Gesetz
 
 
 
 

Mit dem neuen Ley de Cine sollen jährlich 20 Filme mit fünf- bis siebenhundertausend (bislang drei- bis vierhundertausend) Euro, in Ausnahmen mit bis zu 1 Mio. Euro gefördert werden. Erstmals spielen auch die Drehbücher eine Rolle im Subventionssystem und Drehbuchautoren werden direkt gefördert.

Punktesystem entscheidet über Zuschüsse

Die Filmsubventionen werden zukünftig auch von einem neu entwickelten Punktesystem anhängen. Dieses berücksichtigt unter anderem die Präsenz auf Festivals, Auszeichnungen, ob sich der Film an Kinder richtet, eine Independent-Produktion ist, ob der Regisseur ein Newcomer und ob das Geschlechterverhältnis im Produktionsteam ausgelichen ist. Zudem werden die Investitionen des Produzenten und die Zuschauerzahlen berücksichtigt.

Kleine Produktionen benachteiligt?

Die Cineastas contra la Orden sehen durch diese Neuregelungen kleine Filmproduktionen benachteiligt und die Pluralität des spanischen Kinos bedroht. Andere, wie der Vorsitzende der spanischen Filmakademie à lex de la Iglesia, sprechen von umfassenden Verbesserungen für die heimische Filmindustrie. Er warnt, dass dadurch, das sich die EU-Kommission nun vielleicht ein ganzes Jahr damit befasst, die Finanzierung dutzender Filme auf der Kippe stehe.


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