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  Von wegen FREIbad
 
 
 
 
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  Von wegen FREIbad
  30. Mai 2009 18:28
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"Aber nun, man will nicht immer und immer wieder auffallen und vielleicht ist es auch einfach eine Unart meinerseits, mir spanisch vorkommene Kuriositäten ständig mit deutschen Verhältnissen zu vergleichen. Ich sollte damit aufhören, die Spanier machen das ja schließlich auch nicht."

Damit sollten Sie wirklich aufhören. Das macht Ihre eigentlich recht interessanten Artikel irgendwie verdammt unsympathisch.

Beantworten
  Von wegen FREIbad
3. Juni 2009 18:09, von Redaktion Madrider Zeitung
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Der Artikel wurde in der Sektion "Eindrücke" veröffentlicht. Diese sind subjektiv und geben Meinungen sowie Anschauungen der schreibenden Autoren und Autorinnen wieder, die durchaus auch provokativ oder ironisch verfasst sein dürfen.
Gerade der letzte von Ihnen zitierte Absatz deutet auf den (selbst-)ironischen Unterton des Artikels hin, der sich selbst nicht überernst nimmt.
Dies impliziert auch, dass der Artikel und Aussage unterschiedlich gelesen und interpretiert werden können und dass je nach Leseweise das Gesagte für manchen Leser oder Leserin unsympathsisch rüberkommt. Aber auch das ist subjektiv.
Gegenmeinungen sind uns immer willkommen, sie müssen nicht notwendigerweise sympathisch sein.

Beantworten

"Nein, du kommst hier nicht rein mit Brille!" Peng - den Satz bekommt meine Freundin jedes Mal vor den Latz geknallt, wenn wir uns am Sicherheitspersonal im Schwimmbad (!) vorbeischleichen wollen.

Was folgt, ist eine Diskussion, die ich schon gefühlte hundert Mal mit anhören musste und die immer nach dem gleichen Schema abläuft. Die eine Seite erklärt, dass sie doch nur schwimmen gehen möchte und nicht einsieht, deswegen auf ihre Sehhilfe zu verzichten; ohne sei sie so gut wie blind. Als Gegenargument kommt dann, dass sie andere Badegäste mit den Gläsern verletzen könnte - durchaus auch vorsetzlich. Aber die seien doch nur aus Kunststoff und in ihrem ganzen Leben ist noch nie etwas passiert. So seien aber nun einmal die Vorschriften und wenn sie nicht ohne kann, dann solle sie sich doch eine Schwimmbrille besorgen (ich denke da immer unweigerlich an die aus dem Chemie-Unterricht). Ob er denn wisse, wie teuer die sind? Nein, schließlich brauche er ja keine. Ping Pong vom Feinsten und das jedes Mal. Manchmal glaube ich, die falschen Freunde zu haben.

Was ebenfalls als absolute Todsünde angesehen wird, ist etwas zum Essen oder Trinken mit ins Freibad zu nehmen. Wenn ich da an die Fressorgien deutscher Familien denke, bei denen Kinder mit Kekskrümmeln an den Händen, Mütter mit Chipsresten im Ausschnitt und Vattern mit Flaschenbier das Wochenende im Freibad genießen... Und hier ist noch nicht einmal ein Apfel erlaubt! Wegen der Hygiene, wie man uns immer wieder erklärt. Wäre das zu Hause so, ich glaube in den Bäder würde Ebbe herrschen.

Aber nun, man will nicht immer und immer wieder auffallen und vielleicht ist es auch einfach eine Unart meinerseits, mir spanisch vorkommene Kuriositäten ständig mit deutschen Verhältnissen zu vergleichen. Ich sollte damit aufhören, die Spanier machen das ja schließlich auch nicht.

Vorsicht Schlangen!
Wann schlafen die hier?


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  • Von wegen FREIbad

    3. Juni 2009 18:09, von Redaktion Madrider Zeitung
    Der Artikel wurde in der Sektion "Eindrücke" veröffentlicht. Diese sind subjektiv und geben Meinungen sowie Anschauungen der schreibenden Autoren und Autorinnen wieder, die durchaus auch provokativ oder ironisch verfasst sein dürfen. Gerade der letzte von Ihnen zitierte Absatz deutet auf den (selbst-)ironischen Unterton des Artikels hin, der sich selbst nicht überernst nimmt. Dies impliziert auch, dass der Artikel und Aussage unterschiedlich gelesen und interpretiert werden können und dass je nach Leseweise das Gesagte für manchen Leser oder Leserin unsympathsisch rüberkommt. Aber auch das (...)

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