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19. Dezember 2018
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  "Es ist Zeit, nach Hause zurückzukehren"
 
 
 
 

Am vergangenen Donnerstag, den 19. März 2009, verkündete Carme Chacón, dass die spanischen Soldaten, die derzeit im Kosovo stationiert sind, bis zum Ende des Sommers abgezogen werden. Es sei an der Zeit, wieder ins eigene Land zurückzukehren, soll die spanische Verteidigungsministerin überraschend während eines Besuchs der spanischen Truppen bekannt gegeben haben. Spanien gehört zu einem der wenigen EU-Länder, das die Unabhängigkeit des Kosovo nicht akzeptiert.

Spanien zweifelt an Legimität eines unabhängigen Kosovo

Die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo vom 17. Februar 2008 wird nach wie vor nicht von Spanien anerkannt. Aus diesem Grund wollten spanische Truppen nicht an Einsätzen beteiligt sein, die direkt mit der einseitigen Unabhängigkeit des Kososvo von Serbien zu tun hätten, erklärte Chacón in der vergangenen Woche. Der Abzug der rund 630 Soldaten, die sich dort zur Zeit im Einsatz befinden, sollen unter Absprache mit den Verbündeten vor Anbruch des Herbstes diesen Jahres ins eigene Land zurückkehren.

"Soldaten aus anderen Ländern beschimpfen uns als Angsthasen"

Seine Truppen abzuziehen, bringt Spanien den Unmut anderer Staaten ein. Das haben auch die Soldaten selbst zu spüren bekommen, indem ihnen Deutsche und Marokkaner offen zeigten, dass sie den Entschluss missbilligen und sie zum Teil beschimpften. Sie selbst erachten ihren Einsatz hingegen weiterhin als notwendig.

Ein weiterer Grund könnte die Angst vor Unruhen im eigenen Land sein. Gerade die nationalistischen Basken könnten sich die Situation des Kosovo als Beispiel wählen und einen ähnlichen Zersetzungsprozess in Gang setzen.


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