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26. Juni 2019
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  Grandioser TV-Gag oder pure Sensationsmache?
 
 
 
 

Die spanischen Fernsehzuschauer wurden am vergangenen Samstag, den 31. Januar 2009, Zeugen eines überaus glaubwürdigen TV-Gags, produziert vom Fernsehsender "La Sexta", ausgestrahlt von "Intereconomía TV". In dem Video wurde die falsche Praktikantin von dem Moderator "El Gran Wyoming" (La Sexta) schikaniert, nachdem sie einfach vor die laufende Kamera gerannt war. Der Sender Intereconomía TV, der mit Wyoming auf Konfrontationskurs steht, zeigte das Video am Samstag in seiner Sendung und kritisierte das Verhalten des Moderators. Gestern Nacht lüftete Wyoming in seiner Show das Geheimnis und erklärte, dass es sich nur um einen Fake gehandelt habe und das komplette Material nicht wirklich live gesendet wurde.

Alles nur gespielt

Dass ihm dieser Streich gelungen war, schien den Moderator José Miguel Monzón alias "El Gran Wyoming" sichtlich zu freuen. Am Montagabend lüftete er in seiner Sendung "El intermedio" das Rätsel um die vermeintliche Schikane der Praktikantin. In dem Video ist diese während einer Live-Sendung vor die Kamera an den Tisch gelaufen, von dem Wyoming aus moderierte. Daraufhin bekam der Showmaster einen Wutausbruch und beschimpfte das Mädchen.

"Wir haben euch einen Bock geschossen"

Das gefakte Video wurde anschließend Intereconomía TV anonym per Mail zugesandt, welche es am vergangenen Samstag in der Sendung "Más se perdió en Cuba" veröffentlichten. Die Verbreitung der Videomontage, vor allem durch das Onlineportal "YouTube", ließ nicht lange auf sich warten und so wusste nach dem Wochenende fast ganz Spanien von dem inszenierten TV-Ereignis. Dass es sich nur um einen Fake handelte, wurde erst gestern Abend bekannt, als Wyoming die Reaktion von Intereconomía TV u.a. mit den Worten kommentierte "Wir haben euch einen Bock geschossen".

Die Strategie von Wyoming entfachte im Anschluss eine Debatte darüber, wie weit ein Fernsehsender gehen darf, um Einschaltquoten zu erzielen. Auch das Vorgehen von Intereconomía TV wird kritisiert, die das Video, ohne die Quelle des Absenders der Mail zu überprüfen und ohne sich der Echtheit rückversichert zu haben, ausgestrahlt haben.


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