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18. November 2017
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  Spanische Vornamen: Klassiker und Trends
 
 
 
Johannes Richter
ERASMUS 08/09 an der Facultad de Ciencias Politicas y Sociología der UCM, jetzt erneut dem Bielefelder Herbst entflohen, um nochmal drei Monate (...)


Wer wissen möchte, mit welchem Namen man in Spanien heute im Trend liegt, was die aktuellen Modenamen und was zeitlose Klassiker sind, frage beim Instituto Nacional de Estadísticas nach. Auf dessen Internetseite finden sich umfangreiche Listen, eingeteilt in Geschlecht, Regionen und Geburtsjahre.

(Magec/flickr.com) -

Ein ungeduldiges "Lucía! Daniel! Déjadlo!" wird man in Spaniens Straßen und Plätzen in den nächsten Jahren häufiger zu hören bekommen. Es waren die beliebtesten Namen im Jahr 2008.

Daniel und Lucía waren im Jahr 2008 die beliebtesten Namen für kleine SpanierInnen. Bei den Niños folgen Alejandro und Pablo, bei den Niñas María und Paula. Die Hauptstadt ist diesbezüglich ziemlich repräsentativ, auch in Madrid belegen diese Namen die Spitzenplätze.

María trotzt allen Trends

María ist der spanische Name mit der größten und dauerhaftesten Beliebtheit. Derzeit leben in Spanien knapp 6, 4 Millionen Marías, allerdings mit den verschiedensten Namenskombinationen. Knapp Siebentausend von Ihnen sind im Jahr 2008 zur Welt gekommen. Zweithäufigster Frauenname ist Carmen (knapp 1,3 Mio) , dritthäufigster Ana (gut 0,8 Mio). In Madrid sind Frauen mit der Namenskombination María Carmen am häufigsten anzutreffen. Platz Zwei und Drei belegen, jeweils als Einzelnamen, die Marías und dann die Carmens.

Der häufigste spanische Männername ist mit knapp drei Millionen ’Trägern’ José, es folgen Antonio (gut 1,5 Mio) und Juan (knapp 1,5 Mio).

Modename Pau

Auch Namen sind Moden unterworfen, und so erfreuen sich die Namen der derzeit erfolgreichsten Sportler, Schauspieler und sonstiger Prominenter bei Taufen großer Beliebtheit. Ein Paradebeispiel: Von den gut zwanzigtausend Spaniern mit Namen Pau sind mehr als die Hälfte in den letzten neun Monaten geboren. Pate stand hier sicherlich in der Mehrheit der Fälle Spaniens Basketballstar Pau Gasol, bester Spieler der EM 2009.

Neben diesen temporären Phänomenen gibt es auch regionale Besonderheiten. In Ceuta und Melilla, den spanischen Exclaven in Nordafrika, ist beispielsweise Mohamed der häufigste Name.

Unter den Nachnamen bilden diejenigen mit -ez-Endung bei Weitem die Mehrheit, sie sind 16 mal unter den Top 20 anzutreffen. Auf Platz 1 landet zwar mit einigem Vorsprung García (knapp 1,5 Mio), doch dann folgen Gonzales, Rodriguez und Fernandez (je knapp 900 000), Lopez, Martinez, Sanchez usw.

PDF - 43.9 kB
Instituto Nacional de Estadística: http://www.ine.es/daco/daco42/nombyapel/nombyapel.htm
Johannes Richter
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