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26. Mai 2017
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  Trinken und Essen im Freien: Die Terrassen von Madrid
 
 
 
Corinna W.
Studium der Politikwissenschaft und Philosophie abgeschlossen. Glücklich in Madrid gelandet.


Madrid ist eine Stadt, die im Freien lebt. Kein Wunder also, dass die Terrazas zu den beliebtesten Adressen der Stadt zählen. Um den Überblick nicht zu verlieren, werden im Folgenden einige der schönsten Plätze und Viertel Madrids vorgestellt, wo im Freien getrunken und gegessen werden kann.

(Corinna W.) -

Das Cafe El Espejo am Paseo Recoletos

Beginnen wir mit den klassischen Terassen Madrids, zum Beispiel jenen, die sich im Altstadt-Viertel La Latina befinden. Diese sind beliebter Treffpunkt von TouristInnen aber auch besser situierten Madrilenen um Tapas und Cañas zu sich zu nehmen. Am Sonntag verwandeln sich diese zum After-Rastro Treffpunkt , wo Leute den Kater des vortags mit Cañas vertreiben. Eine der bekanntesten Adressen hier ist “El Viajero” (La Cebada 11), wo für spanische Spezialitäten und eine hübsche Terrasse auch ordentlich verlangt wird. Nicht zu vergessen der Plaza Mayor, wo Paella und Sangria zu überhöhten Preisen aber in hübschen Ambiente genossen werden kann.
Eine der grössten und beliebtesten Terassen, um spanische Spezialitäten zu geniessen, bietet der Plaza Santa Ana. Zwischen der Calle Huertas, dem Teatro Nacional und dem ME Madrid Reina Victoria, einem der nobelsten Hoteladressen der Stadt gelegen, werden die Terrassen auf diesem Platz vor allem von Touristen gerne angesteuert. Die Preise variieren, sind jedoch generell eher in der höheren Kategorie anzusiedeln. Nicht weit weg vom Plaza befinden sich ebenfalls in Huertas die Calle Barcelona und die Calle Cadiz , zwei verwinkelte, enge Gassen, wo mehrere Lokale Tische und Stühle aufgestellt haben und allerlei Speisen von Kebab bis klassisch Spanisch angeboten werden.
Corinna W.

Wer es ein bisschen weniger touristisch mag, der sollte sich Richtung Malasaña bewegen. Im Herzen des barrios findet man den Plaza 2 del Mayo, umringt von jenen Strassen, die das Zentrum des Viertels bilden. Früher vor allem bekannt für die ausschweifenden Botellones, sind hier eine Reihe an Terrassen rund um das bekannte Denkmal angesiedelt, das an den Aufstand der Madrilenen gegen Napoleon erinnert. Hier finden sich Bars, aber vor allem auch italienische Restaurants wieder, die preislich unterhalb der Terrassen in Huertas angesiedelt sind. Ideal auch fuer jene, die nach dem Abendessen oder ersten Copa auf eine längere Nacht Lust haben, da sich rund um den Plaza eine Reihe an Bars und Clubs befinden. Weitere Plätze in Malasaña, wo die Bars und Restaurants ihre Tische im Freien aufstellen, sind San Ildefonso und Juan Pujol. Auf ersterem findet man nicht nur hübsche Terrassen, sondern auch eine Menge an Jugendlichen am Platz sitzen, die Pizza und Lasagne aus der an der Ecke gelegenen Mini-Snackbar verzehren oder einfach selbst mitgebrachte cañas trinken.
Wer gerne Leute beobachten und dem bunten Treiben in Chueca folgen will, sollte es sich am Plaza de Chueca gemütlich machen. Hier treffen sich in den Lesben- und Schwulenbars Szenegänger, TouristInnen, Bürohengste und Herumgammler zum After-Work Drink und Sehen-und-Gesehen-Werden. Preise vergleichen lohnt sich hier durchaus, da diese von Bar zu Bar ziemlich schwanken. Essen darf man sich nicht zuviel erwarten, denn ausser den zum Bier servierten Chips und Oliven, steht nicht sehr viel mehr am Menüplan. Corinna W. Etwas weiter draussen, nahe der Metro-Station Bilbao befindet sich der Plaza Olavide, ein ruhiges Plätzchen, mit ein paar Bäumen als Schattenspendern und Terrassen der angenehm unprätentiösen Tapas-Bars, die die klassische Palette an spanischen Tapas und Raciones anbieten: von Tortillas über Pimientos de Padrón hin zu Queso Manchego.

Zwischen Lavapiés und Sol gelegen, befindet sich der Tirso de Molina, ein Platz der seit der Ansiedlung des Blumenmarktes in den letzten Jahren eine enorme Aufwertung erfahren hat. Das Publikum ist sehr heterogen, Familien, Hippies und Touristen finden sich hier ein, die Atmosphäre ist sehr entspannt, auch wenn man manchmal um die Aufmerksamkeit der Kellner kämpfen muss. Die Bar Marian und die Taberna de Tirso de Molina servieren neben Cañas auch spanische Küche, sei es in Form von Tapas, Raciones oder Menus del Dia. Als Strandpromenade von Lavapies wird die Calle Argumosa von den dort lebenden Madrilenen gern betitelt und wer durch die von Bäumen gesäumte Strasse schlendert, wird dem wohl nur zustimmen können. Hier treffen sich StudentInnen, Familien, KünstlerInnen, Hippies und die Alternativ-High-Society um Tinto de Verano und Caña zu schlürfen. Auch sonstige Gaumenfreuden kommen nicht zu kurz. Die diversen Bars und Restaurants bieten zahlreiche Menus de Dia zu Mittags- und Abendszeit an. Am Speiseplan stehen mediterrane, spanische, aber auch indische und arabische Gerichte. Corinna W.

Wer es gerne etwas ruhiger hat, schlendert in den Retiro und setzt sich in eine der Terrassen an den kleinen Teich. Exquisitere Geschmäcker kommen im El Espejo (Paseo de Recoletos 31) oder gleich im nebenan gelegenen El Café Gijón –im wahrsten Sinne des Wortes- auf ihre Kosten. Das noble Espejo teilt sich in Restaurant und Glas-Pavillon auf, an letzteren ist eine Terrasse angeschlossen. Ebenfalls elegant sind die Terrassen am Plaza de Oriente, gegenüber des Königspalasts und gleich an der Oper gelegen. Hier treffen sich Theaterleute und Theaterbesucher vor oder nach der Ausstellung auf Wein, Bier und Tapas in einem der feineren Restaurants bzw. Lokale am Plaza.

Besonders spektakulär präsentieren sich die Dachterassen Madrids, die oft von Hotels geführt werden. Wer Madrid von oben sehen und dabei auch noch kulinarisch verwöhnt werden will, sei auf folgende Adressen verwiesen:
Hotel Urban:Carrera de San Jerónimo 34 (M: Sevilla)
The Penthouse :Plaza de Santa Ana, 14 (M: Sol, Tirso de Molina)
Gaudeamus Café: Tribulete 14 (M: Lavapiés)
De Las Letras Hotel & Restaurante: Gran Vía 11 (M: Gran Vía)

Corinna W.
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