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| (flickr.com - Milo80) - Auch Hunde von der Krise betroffen. |
In dem am 3. Juni 2009 von der Firma Pedigree veröffentlichtem Bericht zur Problematik des Aussetzens von Hunden zeigt sich, dass die Zahlen für Madrid im Vergleich zum Vorjahr ungefähr gleich geblieben sind.
Demgegenüber sind die Zahlen für Spanien um 8% zum Vorjahr gestiegen. So wurden insgesamt 110. 000 Hunde von ihren BesitzerInnen ausgesetzt.
Die ökonomische Krise als Grund
Einer der Hauptgründe liegt den Berechnungen der Untersuchung zufolge in der ökonomischen Krise. So sei diese in 37,4% der Fälle der ausschlaggebende Grund gewesen. Andere Gründe sind fehlendes Bewusstsein (19,3%), überstürzte Anschaffung (11,1%), das Auftreten von Allergien (8,3%) oder Unvereinbarkeit mit der Familie (8%). Die stärksten Anstiege verzeichnen Gallizien, La Rioja und Murcia, wo um 20% mehr Hunde auf die Straße gesetzt wurden als im Vorjahr.
Fehlende gesamtstaatliche Regelungen
Als Gründe für die großen regionalen Unterschiede nennt eine Sprecherin von Pedigree fehlende auf nationaler Ebene geltende Regelungen. So ist der Tierschutz Sache der jeweiligen Regionen. Die fortschrittliche Gesetzgebung, sowie die Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagnen, die in Madrid in den letzten Jahren von diversen Assoziationen und Vereinen durchgeführt wurden, seien auch die Gründe für das relativ gute Abschneiden Madrids.
Insgesamt leben in Spanien 5,6 Millionen Hunde in über 3,7 Millionen Haushalten.
Die wichtigsten Informationen und Links für jene, die einen Hund adoptieren wollen, finden sich hier: Wie adoptiere ich einen Hund?
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