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17. Oktober 2017
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  Spanische Fettnäpfchen und wie man sie umgeht
 
 
 
Linda Fischer
Während meines Studiums "Medien und Kommunikation" zog es mich 2007 nach Spanien. Nach dem Bachelor war es dann abermals Zeit meine Koffer zu (...)


Man hört ja viel über Spanier. Zugegeben, das meiste ergründet sich aus einer Mischung aus Stereotypen und eigener Erfahrung. Ich bin schon etwas länger in Spanien und doch fallen mir fast täglich die kleinen aber feinen Unterschiede zwischen deutscher und spanischer Mentalität auf, die ganz herrlich ins Raster "typisch spanisch" passen. Auch mit so einigen Eigenarten wurde ich hier im Laufe der Zeit konfrontiert.

Wann schlafen die hier?

Beginne ich einmal mit dem hier in Madrid Offensichtlichen. Eine Frage, die sich hier wahrscheinlich jeder einmal stellt: Wann schlafen die hier? Egal, welcher Tag ist, die Spanier scheinen sich nicht daran zu stören, ihre Ausgeh- und Feierlaune von sowas Lästigem wie einem Wochentag einschränken zu lassen. Wer ausgehen möchte, der geht eben aus. Ist doch nicht wichtig, ob man morgen arbeiten muss oder nicht. Aber auch an den Wochenenden sieht die Partyplanung hier etwas anders aus. Da Madrid ziemlich teuer ist in puncto Weggehen, ist das allwöchentliche Treffen zum Vorglühen unabdingbar. Das geht allerdings nicht, wie bei uns in Deutschland um 21-22 Uhr los. Vor 23-24 Uhr brauch man gar nicht erst mit Besuch rechnen. Ist aber nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Clubs erst um ca. 3-4 Uhr morgens den größten Besucheransturm haben. Da wird dann auch mal bis morgens um 10-11 Uhr gefeiert, who cares?!

Was sich meinem Horizont bis jetzt ebenfalls entzogen hat, sind die Spanier, die sich an einem Sonntag Nachmittag, so gegen 14-15 Uhr, auf den Weg in die Disko machen. Ohne Witz, da wird selbst der letzte freie Tag in der Woche ausgiebig genutzt, um die Korken knallen zu lassen. Zwar gehen diese "Abende" meistens nur bis 23-24 Uhr, aber mit dem gemütlichen Sonntag-Abend-Tatort-auf-dem-Sofa-und-dazu-Pizza hat das nicht viel gemein.

Mittlerweile habe ich mein Bild eines "normalen" Bürgers, wie er auch hier in Spanien existieren muss, damit aufrecht erhalten, dass es wahrscheinlich immer verschiedene Menschen sind, die ich in den Bars, Clubs und Restaurants sehe. Schließlich gibt es hiervon ja eine ganze Menge in Madrid.

Noch mehr zum Wundern:

Vorsicht Schlangen!
Von wegen FREIbad

Linda Fischer
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