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20. November 2017
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  Marta del Castillo doch nicht im Fluss versenkt
 
 
 
Linda Fischer
Während meines Studiums "Medien und Kommunikation" zog es mich 2007 nach Spanien. Nach dem Bachelor war es dann abermals Zeit meine Koffer zu (...)


Der Hauptverdächtige im Fall Marta aus Sevilla revidiert nun sein Geständnis

(flickr/Unai Beroiz) -

Ganz Spanien fühlt sich im Fall Marta del Castillo betroffen und versucht die Angehörigen zu unterstützen, so gut es geht.

Der mutmaßliche Mörder der 17-jährigen Marta del Castillo aus Sevilla gestand gestern, am 16. März 2009, dass er die Leiche seiner Ex-Freundin nicht, wie ursprünglich angegeben, im Fluss Guadalquivir versenkt, sondern auf einer Mülldeponie in der Nähe seines Hauses versteckt habe. (Die Madrider Zeitung berichtete)

Miguel Carcaño verließ gestern seine Zelle des Gefängnis Morón, um an einer Gerichtsverhandlung im Fall der ermorderten Marta del Castillo teilzunehmen. Während dieser bat er den zuständigen Richter Francisco de Asís Molina, sein Geständnis von damals umzuändern. In diesem gab er an, seine Ex-Freundin in einem Streit mit einem Aschenbecher niedergeschlagen und den Leichnam anschließend im Guadalquivir geworfen zu haben. Seitdem suchten die Polizeibeamten und die Menschen in Sevilla fieberhaft nach dem Körper des Mädchens. Über einen Monat hat Miguel Carcaño die Angehörigen des Opfers und ganz Spanien in dem Glauben gelassen, sie im Fluss versenkt zu haben.

Nun gestand Carcaño, dass er den Körper auf einer Mülldeponie nahe seines Hauses in der Calle León XIII versteckt hat. Auch habe er sich nach neuesten Angaben zum Tatzeitpunkt nicht alleine in seinem Haus aufgehalten, sondern im Beisein seiner Freunde Samuel Benítez und einem weniger bekannten, der als "Kuckuck" bezeichnet wird.

Genauso wenig sei der Tatgegenstand ein schwerer Aschenbecher gewesen, mit dem Carcaño Marta niedergeschlagen haben soll, wie jetzt herauskam. Womit er das Mädchen stattdessen getötet hat, ist allerdings noch nicht bekannt.

El Mundo

20minutos

Linda Fischer
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