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21. Juli 2017
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  Keine Stadt für Umweltfreunde
 
 
 
Linda Fischer
Während meines Studiums "Medien und Kommunikation" zog es mich 2007 nach Spanien. Nach dem Bachelor war es dann abermals Zeit meine Koffer zu (...)


Die Madrilener scheinen so langsam aber sicher genug von der Verschmutzung und dem Lärm zu haben. Immer mehr protestieren gegen die Zustände in Spaniens Hauptstadt.

(flickr.com/Raúl Hernández González) -

Die Straßen im Zentrum von Madrid sind immer überfüllt.

Die Anzahl der Klagen der Bürger bezüglich der mangelnden Sauberkeit in Madrid haben sich nach Angaben des Rathauses von 2007 auf 2008 mehr als verdoppelt. Der Eingang der registrierten Beschwerden soll demnach zufolge um 131% angestiegen sein.

Zu laut und zu schmutzig

Wie Oscar Iglesias, Vorsitzender der "Grupo Municipal Socialista" (sozialitischer Gemeindeverband) und Sprecher der Sicherheitsabteilung des Rathauses in Madrid, berichtet, ist es nicht nur die Verschmutzung der Stadt, die Empörung hervorruft. Auch der anhaltende hohe Lärmpegel, verursacht durch den Verkehr und die öffentlichen Freizeitplätze, sorgen für Verärgerung bei den Madrilenern.

Die Delikte, welche die Erhaltung der Grünflachen gefährden, haben im vergangenen Jahr insgesamt 1.725 Anzeigen provoziert und die Beschwerden über den Verkehrslärm sind um fast 100 % auf 884 an der Zahl gestiegen.

Stadt verfügt nicht über ausreichende Mittel

Der Stadt fehlen jedoch die technischen Mittel sowie ausreichendes Personal, um seiner Arbeit angemessen nachgehen zu können. Das Versprechen des Madrider Bürgermeisters Alberto Ruiz-Gallardón von 2003, in dem er verkündete, eine spezielle Einsatztruppe gegen den Lärm zusammenzustellen, wurde nicht einmal annähernd erfüllt. Von den 300 geplanten Mitarbeitern sind nur 94 im Einsatz, die mit insgesamt 12 Schallmessgeräten den Lärmpegel in der Stadt überprüfen. Die Bürger fordern nun ein schärferes Vorgehen gegen diese Probleme in ihrer Stadt.

El Mundo

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