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13. Dezember 2017
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  Dow Jones rast nach unten: Spanische Banken relativ stabil
 
 
 
Anna-Maria Schuster
Kurz und schmerzlos: Studentin aus Muenchen mit Hang zur minimalistischen Schreibe! Besser ist weniger, weniger kompliziert!


Zum ersten mal seit 2004 fiel der Dow-Jones heute unter die 10.000 Punkte- Marke. Auch der Deutsche Aktien Index verlor gut sieben Prozent. Schlecht begann der Tag ebenso für die beiden spanischen Großbanken Santander und BBVA. Sie mussten Abschläge von mehr als vier Prozent hinnehmen.

Die Rettungsaktion der deutschen Bundesregierung hat kaum dazu beigetragen die innerdeutschen Finanzmärkte zu beruhigen. Demnach will die Regierung für Spareinlagen bis zu 568 Millionen Euro garantieren. Nichtsdestotrotz rutschte der Dax heute massiv nach unten. Schlimmer noch hat es den amerikanischen Dow Jones getroffen. Dieser verzeichnete heute seinen größten Verlust seit 2004. Auch hier scheinen die Gelder der Regierung wenig Hoffnung gebracht zu haben. Schlechte Aussichten ebenso in London und Paris. Die Börse startete bei einem Minus von mehr als fünf Prozent. Schlimmer noch haben sich die Aktien in Mailand entwickelt. Mehr als sechs Prozent Verlust im Vergleich zum Vortag mussten verzeichnet werden.

Spanien bleibt außen vor

Während die Vereinigten Staaten und halb Europa mit der Bankenkrise zu kämpfen haben, kommen die spanischen Häuser relativ unbeschadet davon. Die Großbank Santander hat nicht nur Gewinn gemacht im ersten Halbjahr 2008, sonder darüber hinaus versucht sich bei derzeitig angeschlagenen europäischen Banken einzukaufen. Erst kürzlich kaufte Santander Teile von dem in die Krise geratenen britischen Finanzinstitut Bradford & Bingley (B&B) für 770 Millionen Euro und avancierte dadurch zur drittgrößten Bank in Großbritannien. Davor hatten die Spanier bereits Alliance & Leicester gekauft. Aktuell hält die Banco Santander in Großbritannien einen Marktanteil von zehn Prozent aller Spareinlagen und 13 Prozent des Hypothekengeschäfts.

Die Gewinnerstrategie

Die Banco Santander hat, anders als die meisten europäischen Banken, nicht am US-Hypothekenmarkt spekuliert. Die positive Situation ist allerdings auch der spanischen Zentralbank zu verdanken. Sie fordert strengere Vorgaben bei der Kontrolle der Bilanzen, sowie die Bildung höherer Rücklagen in Zeiten hoher Gewinne.

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Anna-Maria Schuster
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