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26. März 2017
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  Privatisierung des Kanal Isabel II
 
 
 
Anna-Maria Schuster
Kurz und schmerzlos: Studentin aus Muenchen mit Hang zur minimalistischen Schreibe! Besser ist weniger, weniger kompliziert!


Der Kanal Isabel II in Madrid wurde 1851 gebaut und sieben Jahre später fertig gestellt. Heute versorgt er mehr als sechs Millionen Menschen in und um Madrid mit Wasser. Jetzt soll der städtische Kanal teilprivatisiert werden.

(Quelle: www.cyii.es) -

Der Staudamm bei El Atazar

Kanal steigert Lebensqualität

Das Wasser des Kanals wird von den sieben umliegenden Zuflüssen der Sierra del Guadarrama geliefert. Alberche, Guadarrama-Aulencia, Guadalix, Manzanares, Lozoya, Jarama und Sorbe. Nach der Nutzung in der Stadt wird das Wasser wieder zurückgeleitet. Nach seiner Konstruktion brachte der Kanal Menschen und Handel in die Stadt. Heute sind rund um den Kanal Parks und Freizeit- und Sportanlagen entstanden, wie der Centro de Arte Canal, die Fundación Canal oder der Sala de Exposiciones.

Große Zustimmung der Gemeinden

Die Madrider Regionalpräsidentin Esperanza Aguirre (PP) hat am Dienstag, den 16. September, die Teilprivatisierung des Kanals angekündigt. 49 Prozent des Unternehmens, das 2.200 Mitarbeiter zählt, sollen verkauft werden. Die Mehrheit der 179 angeschlossenen Gemeinden Madrids haben bereits einem Abtrettungabkommen zugestimmt. Dagegen will jetzt der Generalsekretär der Partido Socialista de Madrid PSM vorgehen. Sollte es dazu kommen, dass alle Gemeinden unterzeichnen, wäre das nicht mit den Verträgen der Ley de Bases de Régimen Local und der Ley de Abastecimiento de Agua de la Comunidad de Madrid vereinbar. Hierin ist festgeschrieben, dass nur die Gemeinden selbst für die Wasserversorgung und Vertreibung verantwortlich sind.

Kosten: 4 Milliarden Euro

In den letzten zehn Jahren hat der Kanal die Stadt mehr als vier Milliarden Euro gekostet. Da sich Spanien momentan in einer wirtschaftlich äußerst schlechten Lage befindet, soll nun nach der Privatisierung der ehemaligen staatlichen Telefongesellschaft Telefónica und des Stromanbieters Endesa die Wasserversorgung folgen.

http://www.fundacioncanal.com/ http://www.cyii.es/cyii.es/web/home.html http://www.kas.de/proj/home/pub/10/... http://www.elpais.com/articulo/madr...

Anna-Maria Schuster
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